Eröffnung der Ausstellung im Schloss vor Husum

13.09.2017

Puppenspieler-Freunde aufgepasst!

Husum (pa) - Vom 17. September bis zum 29. Oktober lädt der Pole Poppenspäler Förderkreis e.V. in Kooperation mit dem Museumsverbund Nordfriesland zu einer besonderen Ausstellung ins Husumer Schloss ein.

Wahrscheinlich sind sie sich in Husum begegnet: Der langjährige Sekretär der Theodor-Storm-Gesellschaft, Dr. Gerd Eversberg, und der Puppenspieler Günter Gerlach aus Weimar. Die Zeugnisse ihrer Verbundenheit mit dem Figurentheater könnten unterschiedlicher kaum sein: Hier eine eher theatergeschichtliche Sammlung mit Figuren aus Europa und Asien, dort der Nachlass eines deutschen Berufspuppenspielers, der als seine besondere Aufführungsform das Bauchladentheater entwickelte. Die Ausstellung fügt die zwei Welten zusammen und präsentiert Objekte aus beiden Sammlungen: Der Nachlass von Günter Gerlach, soweit er sich nicht in Privathand befindet, kam bereits Anfang der 2000er Jahre als Dauerleihgabe zum Bestand des Pole Poppenspäler Museums. 2014 schenkte Dr. Gerd Eversberg dem Pole Poppenspäler Förderkreis e.V. seine Sammlung historischer Theaterfiguren. Neben ausgewählten Exponaten wie den reich verzierten Bauchladentheatern Gerlachs oder den indonesischen „Wayang“- Figuren wird die gezeigte Auswahl durch Leihgaben des Theaterfigurenmuseums Lübeck bereichert: Musikinstrumente, die typisch für ein Gamelan-Orchester Indonesiens sind.
Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 17. September, um 11.30 Uhr im Schloss vor Husum. Es sprechen Dr. Uwe Haupenthal, Geschäftsführer Museumsverbund Nordfriesland, Dr. Gerd Eversberg, Sammler und Stifter sowie Dr. Astrid Fülbier, Kuratorin der Ausstellung, Pole Poppenspäler Förderkreis e.V.
Öffentliche Führungen durch die Ausstellung finden statt am 23. September und am 1. Oktober.Im Rahmen des Pole Poppenspäler Festivals erlebt man am 1. Oktober 2017 eine Aufführung eines indonesischen Wayang-Theaters.
Die Sonderausstellung ist dienstags bis sonntags von 11.00 bis 17.00 Uhr im Schloss vor Husum zu sehen. Foto: Privat

Haushaltskalender 2017