Sommer-Institut des Nordfriisk Instituut Bredstedt

14.09.2018

Namen in Nordfriesland - Von Pay, Melf, Gönke und anderen

Dr. Claas Riecken und Antje Arfsten vor dem Bürgerhaus in Bredstedt. Foto: Nina Barz

BREDSTEDT (pa) - Nordfriesische Namen geben Identität. Viele sind so besonders, dass Menschen über sie stolpern, vor allem außerhalb Nordfrieslands. In einer Potsdamer Studenten-Wohngemeinschaft ist schon allein der Name der jungen Nordfriesin Gönke Gesprächsthema. Solche Geschichten hören die beiden Sprachexperten des Nordfriisk Instituut Antje Arfsten und Dr. Claas Riecken häufig.   
Im gut besuchten Bredstedter Bürgerhaus hielten die beiden gemeinsam den letzen Vortrag des diesjährigen Nordfriesischen Sommer-Instituts des Nordfriisk Instituut. Dessen neuer Direktor Dr. Christoph G. Schmidt führte in die Veranstaltung ein und machte deutlich, dass der sommerliche Vortrags-Reigen auch für 2019 wieder geplant werde.
Arfsten und Riecken boten dem Publikum eine Fülle von Informationen. Sie gingen auf traditionelle, regionale, soziale und vom Zeitgeist geprägte Komponenten der Namensgebung ein, erklärten die Herkunft von Namen und widmeten sich auch der korrekten Aussprache. Die Aussprache von Sönke mit langem „ö“ etwa sei für nordfriesische Ohren schwer erträglich und werde nur noch von Touristen übertroffen, die beispielsweise „Dagebühl“ und „Brettstätt“ sagen.

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