Vor Ort Angebote nutzen und so die Zukunft sichern

Nordfriesland hält in der Krise zusammen

Melanie und Janny Vespermann eröffneten im April ihren Imbiss „Holländische Spezialitäten“. Foto: (c) WFG Nordfriesland

Vera Friesendorff aus Friedrichstadt: „Es ist besonders für die nordfriesische Gastronomie überlebenswichtig, dass nicht nur Gäste und Touristen einkehren, sondern auch die Nordfriesen die vielen tollen Angebote der Imbisse, Restaurants und Cafés hier nutzen, damit lokale Gastronomen, vor allem auch außerhalb der Saison oder in Krisenzeiten, überleben können. Ich sage es mal so: Burger, Pommes, Kuchen, Braten, Wein und Bier von hier? Gefällt mir!“ Foto: (c) WFG Nordfriesland

Am 24. September 2021 ist es genau 400 Jahre her, dass der Grundstein für das erste Haus Friedrichstadts gelegt wurde. Seitdem ist hier einiges passiert. Der sympathische Ort hat sich zu einem Publikumsmagnet gemausert und ist mit seinen Grachten ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen aus allen Himmelsrichtungen geworden.

Grund dafür sind natürlich die Anbieter von Gastronomie, Beherbergung und Veranstaltungen.
Diese müssen zur Zeit besonders kreativ sein, um die Krise irgendwie zu überstehen. Der Außerhaus-Verkauf spielt dabei die wichtigste Rolle. So kann man sich zum Beispiel in der „Kajüte 1876“ Flammkuchen, Bier und Wein abholen. Wer möchte, kann auch direkt mit dem Boot oder Bulli vorfahren und sich bedienen lassen. Es ist natürlich unverzichtbar, dass die Einheimischen diese tollen Angebote auch annehmen.

Friedrichstadts Bürgermeisterin Christiane Möller-von Lübcke appelliert an die Einwohner, weiterhin vor Ort zu kaufen: „Damit wir auch in der Zeit nach der Corona-Krise in Friedrichstadt weiterhin so wunderbare individuelle Anbieter vorfinden können, müssen wir jetzt alle an einem Strang ziehen und uns gegenseitig unterstützen.“

Kopf in den Sand stecken nützt nichts. Das haben sich auch Melanie und Janny Vespermann (Foto) gedacht. Corona zum Trotz eröffneten sie im April ihren Imbiss „Holländische Spezialitäten“.
Melanie Vespermann: „Eigentlich sind wir Schausteller und tingeln mit unseren Spiel-, Crèpes und Softeisgeschäften durch die Lande. Durch die Corona-Krise hatten wir im Dezember 2019 das letzte Mal Einnahmen. Und als sich herausstellte, dass auch in diesem Jahr große Veranstaltungen ausfallen würden, haben wir unser Schicksal selbst in die Hand genommen.“ Neben leckeren holländischen Frikandel und Poffertjes sind die frischen Pommes der absolute Verkaufsschlager. „Bisher durften ja nur die Einheimischen bei uns vorbeikommen, aber die kamen schon sehr zahlreich. Das freut uns besonders“, berichtet Melanie Vespermann.

Carolin Kühn ist Tourismusdirektorin in Friedrichstadt und freut sich über die neue nordfriesische Kampagne „Von hier? Gefällt mir!“. Und sie ist begeistert von der Eigeninitiative der Friedrichstädter. „Wichtig ist jetzt, dass die Einheimischen auch weiterhin den Anbietern vor Ort treu bleiben und die To-Go Angebote oder Online-Shops nutzen, so dass sie die Krise überstehen und wir hoffentlich bald wieder Touristen bei uns begrüßen dürfen.“

In Friedrichstadt und ganz Nordfriesland haben sich schon viele Unternehmer bei „Von hier? Gefällt mir!“ registriert. Jeder kann mitmachen, um so Angebote aus Nordfriesland sichtbar zu machen und die Zukunft unserer Unternehmen zu sichern.

Weitere Infos dazu auf www.vonhiernf.de.

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