140 Kilometer Glasfaserleitungen sollen verlegt werden

Spatenstich für Husums Glasfasernetz

Mit vereinten Kräften – und unter prüfenden Blicken von Hannes Pohl (Geschäftsführer des Kabel- und Leitungsbau-Unternehmens) – gaben (vorne v.l.) Benn Olaf Kretschmann, Uwe Schmitz, Ute Gabriel-Boucsein, Norbert Jungjohann und Claus Ruhe Madsen den Startschuss für den Glasfaserausbau in Rödemis. Foto: Klein

Husum (hk) – „Ohne das ist alles nichts“, hob Wirtschaftsminister Claus Ruhe Madsen (parteilos) am vergangenen Montag die Bedeutung des Glasfasernetzes hervor. Mobiles Arbeiten, Energiewende, Telemedizin, digitale Verwaltung und vieles mehr „geht nur, wenn ich eine stabile Internetverbindung habe.“

Zwar stehe Schleswig-Holstein mit einer Glasfaser-Anschlussquote von 58 Prozent im Vergleich zum Bundesdurchschnitt (25 Prozent) gut da – „aber wir sollten Gas geben.“ Und genau dafür hatte er sich im Otto-Backens-Weg eingefunden: Um gemeinsam mit Bürgermeister Uwe Schmitz, den Geschäftsführern Benn Olaf Kretschmann (Stadtwerke Husum), Norbert Jungjohann (Husum Netz) und Ute Gabriel-Boucsein (BürgerBreitbandNetz, BBNG) den Spatenstich für den Glasfaserausbau in Husum vorzunehmen. „Am Ende zeigt sich, dass der einzig richtige Weg ist, es in die eigene Hand zu nehmen“, lobte er den Mut und die Tatkraft der Akteure vor Ort. An die Menschen appellierte er: „Nehmen Sie sich den Anschluss und machen Sie Werbung dafür!“

Zuvor hatte Bürgermeister Uwe Schmitz – ein wenig pathetisch – „von einem historischen Moment für Husum“ gesprochen und betont, dass „die Stadt und die Stadtwerke den Anspruch haben, alle Menschen mit ans Netz zu nehmen.“ Dies sei sicherlich herausfordernder und auch finanziell aufwändiger, als „eigenwirtschaftlich“ nur dort auszubauen, wo es betriebswirtschaftlich Sinn mache. Aber sich flächendeckend zukunftsfähig aufzustellen, sei ein Stück weit auch Daseinsvorsorge.
Als Infrastrukturanbieter seien die Stadtwerke es gewohnt, alle Menschen anzuschließen, blickte Benn Olaf Kretschmann in die Zukunft, in der Internet nicht nur eine Frage des Komforts für besseres Streaming sei, sondern die Digitalisierung essentiell für die Steuerung der Verfügbarkeiten von Energie und Wärme sein werde. „Deswegen ist für mich Glasfaserausbau auch eine strategische Positionierung der Stadt Husum“, dankte er allen Beteiligten.

Von „einem guten Tag für Husum“ sprach auch Norbert Jungjohann. Insgesamt wolle man 140 Kilometer Glaserfaserleitungen in Kooperation mit der BBNG verlegen, beginnend in Rödemis. Er sei zuversichtlich, dass auch das zweite Cluster mit Dreimühlen und Norderschlag gut angenommen werde. Parallel organisiere man die Störungsbereitschaft, so dass nicht nur Gas, Wasser und Strom, sondern künftig auch Telekommunikation und Internet „gewohnt zuverlässig funktionieren.“

  • Traumhochzeit

    Traumhochzeit 2022 36

  • Berufswahl Extra

    Berufswahl Extra 2022 33

  • MoinMoin Urlauber

    MoinMoin Urlauber 2022 22

  • Bauen Wohnen-KTV

    Bauen Wohnen-KTV 2022 11

  • Trauerbegleiter

    Trauerbegleiter 2021 41

Familien-Anzeige Online aufgeben

... hier klicken

Haushaltskalender 2023