250 Jahre - ein Koog begeht Jubiläum

Einwohner des Elisabeth-Sophien-Kooges feierten im kleinen Rahmen

Zur Radtour und vorherigen Einweihung der Ausstellung im Café von Peter Schroeder (vorne r.) konnte Bürgermeisterin Ute Clausen (vorne Mitte) rund 30 Einwohner begrüßen. Chronist Karl-Ludwig Petersen (vorne l.) mit einem Exemplar seiner neu verfassten Chronik. Fotos: Barkmann

Chronist und Bildgeber Karl-Ludwig Petersen (l.) zeigt die Ausstellung in der Elisabeth-Sophien-Stuv auf dem Friesengestüt von Heidi und Peter Schroeder (r.).

Nordstrand (hb) – Eigentlich hätten die Einwohner sehr gerne ein großes, offizielles Fest zum 250-jährigen Jubiläum des Elisabeth-Sophien-Kooges geplant, doch die Pandemie zwang zum Umdenken. „Dann feiern wir unser Jubiläum eben erst einmal im kleinen Rahmen“, beschlossen die Einwohner des Elisabeth-Sophien-Kooges, denn 250 Jahre sind nun mal ein Grund zum Feiern.

Im Jahr 1771 wurde der Koog vom Finanzmann Jean Henri Desmercières eingedeicht und nach seiner Ehefrau Elisabeth Sophie Gräfin de Friis benannt. Der Koog bietet einige Besonderheiten. Er ist eine eigenständige Gemeinde auf der Halbinsel Nordstrand und wird mit seinen weniger als 70 Einwohnern politisch von der Gemeindeversammlung vertreten. Bürgermeisterin ist Ute Clausen. Außerdem ist es eine von fünf Gemeinden in Schleswig-Holstein, aus der ein Ministerpräsident (Peter Harry Carstensen) hervorgegangen ist. Und auch der Pharisäer ist hier „geboren“.

Das Jubiläum wurde mit einem abendlichen Festakt unter Teilnahme fast aller Einwohner auf dem Hof von Dieter Thiessen gefeiert. Karl-Ludwig Petersen hatte zum Jubiläum die bereits von ihm erstellte Chronik über 240 Jahre Elisabeth-Sophien-Koog um die letzten 10 Jahre erweitert und neu aufgelegt. Bürgermeisterin Ute Clausen überreichte er für die Gemeinde einen von ihm erstellten Stammbaum aller Häuser des Kooges.

Die Feierlichkeiten hatten aber bereits am Nachmittag mit einer gemeinsamen Radtour begonnen. Die Bürgermeisterin konnte dazu knapp 30 der 50 Einwohner des Kooges begrüßen. Sie hatten sich auf dem Friesengestüt im Elisabeth-Sophien-Koog 16 von Familie Schroeder getroffen, um im dortigen Hof Café eine erste Stärkung zu sich zu nehmen und vor allem die Ausstellung über die Geschichte des Kooges einzuweihen. Chronist Karl-Ludwig Petersen hatte dazu die Elisabeth-Sophien-Stuv des Cafés mit Bildern aus der Chronik bestückt, die als Dauerausstellung wohl viele neugierige Blicke der Besucher auf sich ziehen wird.

Peter Schroeder und Ehefrau Heidi zeigten sich begeistert. Sie verwöhnen ihre Gäste mit Kaffeespezialitäten und selbstgebackenen Torten. Das Café ist samstags und sonntags ab 13 Uhr geöffnet. „Ein großer Raum im Café kann nach Absprache auch für kleine Gesellschaften oder Firmenvorträge genutzt werden“, erklärt der Gestütsbesitzer. Das Friesengestüt bietet Interessierten auch Führungen an. Liebevolle Tiere, Ponys, Esel und freilaufende Hühner lassen den Tag für Kinder zum Erlebnis werden. Mehr Infos auch auf der Website des Friesengestüts Nordstrand.

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