Gemeinschaftsaktion THEO Husum und NF-Palette

Ellen Jochimsen ist "Nordfrieslands beste Mama" 2022

THEO-Centermanager Ole Hühnken freute sich zusammen mit Ellen Jochimsen, der „Besten Mama Nordfrieslands 2022“, und ihrer Tochter Svenja Tews (v.l.) über die gelungene Überraschung. Ihre Geschichte ist sehr traurig, da freut es einen um so mehr, wenn nun auch mal das Glück wieder Einzug hält ... Fotos: Laß

„Wir haben gehört, hier sitzt Nordfrieslands beste Mama“, hatte THEO-Centermanager Ole Hühnken die Damen am Tisch angesprochen, nachdem beide, Mutter Ellen Jochimsen und Tochter Svenja Tews, unter einem Vorwand ins Café von Allwöhrden gelockt worden waren. Und dann flossen Tränen – Überraschung gelungen! – Und natürlich wurden später noch Selfies zur Erinnerung gemacht.

Husum/NF (ml) – Natürlich gibt es nicht „DIE" beste Mama, denn alle Mütter leisten Enormes, und die Liebe, die sie ihrem Nachwuchs schenken, kann man in Worte nicht fassen. Aber das ist noch lange kein Grund, nicht eine dieser Mütter stellvertretend für alle zu ehren und ihr eine Freude zu bereiten – rechtzeitig zum Muttertag.

Die gemeinsame Aktion, bei der das THEO in Husum und die NF-Palette die „Beste Mama Nordfrieslands“ suchen, ist auch 2022 wieder erfolgreich verlaufen. Zahlreiche Töchter und Söhne hatten sich per Mail und über Facebook und Instagram gemeldet, und damit ihre Bewerbung in den Hut geworfen, um für ihre Mutter den mit 200 Euro und tollen Sachpreisen dotierten Gewinn zu ergattern.
Und wie in den Jahren zuvor, war es wieder unendlich schwer, eine Auswahl zu treffen, denn irgendwie hatten alle den ersten Preis verdient! So musste am Ende wieder das Los entscheiden. Und Fortuna wollten scheinbar einen Ausgleich schaffen, denn nachdem es Svenja Tews aus Ostenfeld während der vergangenen Monate nicht wirklich gut gehabt hat, kam nun das Glück zurück.
„Als ich den Aufruf gelesen hatte, musste ich einfach mitmachen. Meine Mama ist die beste“, sagt sie bei der Gewinn­übergabe im Café Allwöhrden im THEO.

Und warum das so ist, wurde schnell klar, denn die Geschichte dahinter ist sehr traurig. Svenja Tews ist 33 Jahre alt und hatte sich vergangenes Jahr zusammen mit ihrem Mann ein Haus in Ostenfeld gekauft. Dort waren sie gerade einige Tage zuvor mit ihren beiden Kindern Josephine (2) und Raphael (5) eingezogen, als Svenja plötzlich schwer krank wurde. Gebärmutterhalskrebs! Damit begann für die Familie eine schreckliche Zeit. Erst die OP in Hamburg,  und als die überstanden war, folgten sechs Wochen mit Chemotherapie in Heide. Von dort ging es vier Wochen lang jeden Tag nach Kiel zur Inneren Bestrahlung. Nach acht Wochen hatte Svenja 15 Kilo abgenommen und war nur noch Haut und Knochen.

„Sie war so furchtbar dünn und wir hatten schreckliche Angst, dass sie es nicht schafft“, sagt Mutter Ellen Jochimsen, die mit ihrem Mann Helmut keinen anderen Weg sah, als zu den Kindern und Enkelkindern zu ziehen, um direkt vor Ort die Aufgaben ihrer Tochter zu übernehmen. Und das in einem noch nicht fertig renovierten Haus mit zwei kleinen Kids.
Die 56-Jährige arbeitet bei Rossmann im Husumer Gewerbegebiet und ist heute noch allen Kollegen dankbar: „Die haben alle mitgezogen! So ein tolles Team. Ich konnte immer reden, und ich habe auch oft geweint“, ist sie voll des Lobes für die Kollegen, denn was nun in ihrem Leben passierte, hatte wenig mit Ferien zu tun.

Eine kranke Tochter und die kleinen Kinder versorgen, das noch nicht fertiggestellte Haus weiter voranbringen – keine leichte Aufgabe. Zu allem Unglück musste der Ehemann der Tochter auch noch ein halbes Jahr auf Fortbildung nach Bayern und war somit auch nicht in der Lage zu helfen, und letztendlich musste auch das Haus weiter finanziert werden.
„Ich wurde von der Oma wieder zur Mutter“, berichtet Ellen Jochimsen mit Tränen in den Augen. Und der ständige Begleiter war die Angst um ihre Tochter, dass diese es nicht schafft.  Denn Tochter Svenja ging es über die Monate zunehmend schlechter.

„Aber man bekommt plötzlich Hilfe von Menschen, von denen man das überhaupt nicht erwartet hätte“, sagt Ellen Jochimsen und freut sich, diese furchtbare Zeit überstanden zu haben. Dafür sind sie und Ehemann Helmut, der natürlich auch mit eingesprungen ist, unendlich dankbar.
Man kann nur erahnen, wie erleichtert alle waren, als es mit Tochter Svenja wieder aufwärts ging. Und nun dies: Hauptgewinn bei der Aktion „Nordfrieslands beste Mama 2022“. Die 56-Jährige konnte ihre Tränen nicht zurückhalten bei der Gewinnübergabe, und Mutter und Tochter lagen sich lange weinend in den Armen.

Was wird Mama Ellen nun mit den 200 Euro machen? „Wir wollen ein Sommerfest feiern! Da wir in der Vergangenheit nichts feiern konnten, gibt es jetzt Taufe, Einzug, Geburtstage und Helfer-Fest in einem. Dafür werde ich mir ein schönes Outfit besorgen“, freut sich die Gewinnerin auf ein tolles Shopping-Vergnügen mit den HUSUM Cards. Und wir wünschen von ganzem Herzen viel Freude dabei!
Den 2. Platz hat Wilma Petersen aus Ahrenviöl gewonnen. Tochter Ute Petersen hat für sie mitgemacht. Und der 3. Platz geht an Monika Niemeyer aus Leck. Für sie hat Tochter Nadine Kardel geschrieben. Beide Mamas dürfen sich auf einen Gutschein für Maniküre und Pediküre von „Beauty Garden“ im THEO freuen.

Wir sagen „Danke“ fürs Mitmachen und freuen uns schon auf die nächste Aktion 2023.

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