Gleisarbeiten schreiten ab Ende August voran

Modernisierungen auf der Bahnstrecke Hamburg-Altona - Westerland/Sylt

Christoph Ströh (DB Regio), Michael Körber (DB Netz) und Bahnsprecher Egbert Meyer-Lovis (v.l.), klärten über die Bauarbeiten auf. Foto: Eggers

Husum/NF (ge) – Bahnsprecher Egbert Meyer Lovis, Michael Körber (DB Netz) und Christoph Ströh (DB Regio) klärten in Husum über die weiteren Modernisierungen auf der Bahnstrecke Hamburg-Altona-Westerland (Sylt) auf.
Ab Ende August werden diese mit Hochdruck auf den folgenden Abschnitten der Marschbahn fortgesetzt: Vom 28. August bis 2. Oktober werden rund 5.400 Meter Gleise zwischen Bredstedt und Stedesand erneuert und eine „Planumsschutzschicht“ angebracht.
Am 29./30. August sowie 1./2. September wird das Gleis 2 im Bahnhof Bredstedt mit einer Länge von 1.300 Metern erneuert. Bei den Terminen wurde berücksichtigt, dass der Surfweltcup auf Sylt nicht durch Bauarbeiten beeinflusst wird.
Zwischen dem 21. Oktober und 4. November wird die Erneuerung von weiteren 7.200 Metern Gleisen zwischen Bredstedt und Stedesand durchgeführt. Bei den genannten Maßnahmen kommt es zu vorgesehenen Fahrzeitverlängerungen um 16 bis 21 Minuten im Nah- und Fernverkehr (aus Fahrtrichtung Bredstedt) sowie zu nächtlichen Totalsperrungen. Vom 4. bis 29. November entsteht aufgrund der Erneuerung von 3.000 Metern Gleisen im eingleisigen Abschnitt zwischen Lehnhallig und Klanxbüll (vor dem Hindenburgdamm) vier Wochen lang jeweils eine 80-stündige Streckensperrungen von Montag, 21 Uhr, bis Freitag, 5 Uhr.
„Letztendlich haben wir gesagt: Wir machen das in der Woche, um den Tourismus und den Fremdenverkehr möglichst nicht zu beeinflussen“, sagt Bahnsprecher Meyer-Lovis. Man habe bei der Kompromissfindung auch betroffene Pendler mit einbezogen. Hier wird ein Schienenersatzverkehr zwischen Niebüll und Klanxbüll angeboten. Die Fahrzeiten der Sylt-Fähre (als Ersatz für den Autobus) sind mit der Bahn abgestimmt. Zudem werden vom 4. bis 8. November zwei Weichen im Bahnhof Westerland erneuert, die einen Schienenersatzverkehr zwischen Keitum und Westerland notwendig machen.
Vom 16. November bis 9. Dezember kommt es zwischen Morsum (Sylt) und Klanxbüll aufgrund der Erneuerung von 8.500 Metern Gleisen zu Totalsperrungen von täglich 1.30 bis 4 Uhr sowie vom 16. November, 20 Uhr, bis zum 17. November, 8 Uhr, und außerdem vom 8. Dezember, 18 Uhr, bis 9. Dezember. Außerhalb dieser Zeiten ist der Zugbetrieb während der Bauarbeiten eingleisig mit einer Kapazität von vier Zügen je Stunde.

Während der gesamten Bauarbeiten wird der Zugverkehr zwischen Niebüll und Hamburg voraussichtlich nicht beeinträchtigt sein, da die Verlängerung der Fahrtzeiten an den Baustellen in die vorübergehenden Fahrplanänderungen einbezogen worden sind.
Insgesamt investiert die Deutsche Bahn 160 Millionen Euro in die Modernisierung der Marschbahn. Das Gesamtprojekt läuft über vier Jahre. „Wir sind bereits mit einigen Maßnahmen durch und befinden uns im Zeitplan“, betont Bahnsprecher Meyer-Lovis. Die Bauzeiten seien eng getaktet und differenziert gestaltet, so dass die Beeinträchtigungen minimiert sind. In diesem Jahr werden insgesamt 32 km Gleise erneuert, was bereits auf 7 km erfolgt ist. Zudem werden Weichen umgebaut.

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