Gunnar Asmussen siegt in St. Peter-Ording

Flensburger surft auf der Erfolgswelle

Strahlender Sieger: Gunnar Asmussen. Foto: CW/Mona Taube

Flensburg/St.Peter-Ording (mm) - Der Flensburger Gunnar Asmussen (GER-2) triumphierte beim Multivan Windsurf Cup in Sankt Peter-Ording nach fünf Slalomeliminationen und einem Waveriding. Platz zwei belegte der No-derneyer Dennis Müller (GER-89). Der Schönberger Nico Prien (GER-7) belegte Platz drei. Die Rückkehr des Multivan Windsurf Cups nach Sankt Peter-Ording war ein großer Erfolg. Sportlich konnte das Maximalprogramm absolviert werden. An allen Tagen gab es Windsurf-Action satt. Die Gemeinde sowie die Veranstalter ziehen ein positives Feedback.

Am Finaltag wurden noch einmal zwei Slalomserien ausgetragen. Mit zwei Laufsiegen konnte sich der Schönberger Nico Prien an die Spitze der Wertung in dieser Disziplin katapultieren. Er verdrängte damit den amtierenden Europa- und deutschen Meister Vincent Langer (GER-1) von der Spitze auf Platz zwei. Den dritten Platz im Slalom verteidigte der Gesamtsieger des Multivan Windsurf Cups Sankt Peter-Ording Gunnar Asmussen.

Bereits am Samstag legte Gunnar Asmussen mit einem starken zweiten Platz in der Disziplin Wave die Grundlage für seinen Erfolg. Mit einem dritten Platz in der Disziplin Slalom sicherte der Flensburger sich den Sieg in der Overallwertung der Veranstaltung.

„Der Multivan Windsurf Cup Sankt Peter-Ording war eine herausfordernde Veranstaltung. Die ruppigen Bedingungen haben alle Fahrer extrem gefordert. Die Location ist einmalig und die Organisation war toll. Ich hoffe, dass wir im nächsten Jahr wieder in SPO sein werden!“, sagt der Sieger Gunnar Asmussen.

Auch für den zweitplatzierten Dennis Müller war das gute Wave-Ergebnis der Schlüssel zum Erfolg. Der Norderneyer konnte in dieser Disziplin einen sehr guten fünften Platz einfahren. Zusammen mit dem vierten Platz im Slalom reichte das für Platz zwei in der Overallwertung. Der drittplatzierte Nico Prien punktete vor allem mit seinem Sieg im Slalom. Da reichte es ihm den neunten Platz in der Disziplin Wave und den dritten Platz Overall zu erobern und Vincent Langer vom Podium zu verdrängen.

Einen sehr guten Eindruck hinterließ auch die beste Dame Lena Erdil (TUR-33) in dem 58 Teil-nehmer starken Feld. Ein 14ter Platz im Slalom ist ein herausragendes Ergebnis und bereitete einer ganzen Reihe Männer Kopfzerbrechen. In der Youth-U20-Wertung konnten sich drei Kieler an die Spitze setzen: Kai Paustian (GER-707) machte sich zu seinem Geburtstag mit einem ersten Platz das schönste Geschenk. Justus Schott (GER-29) konnte trotz eines Verletzungs-ausfalls in den letzten beiden Wettfahrten noch Platz zwei verteidigen. Lars Paustian (GER-1999) sicherte sich Platz drei. Bei den Junioren U17 siegte Mats von Holten (GER-2019) vor Leo Richter (GER-442) und Nik Spangenberg (GER-141). Bester Grandmaster wurde Bernd Timme (GER-1961).

Nach drei Tagen ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Die Rückkehr des Multivan Wind-surf Cups nach Sankt Peter-Ording nach über 25 Jahren Abwesenheit war ein großer Erfolg. Sportlich wurde das maximal mögliche erreicht. Das Nordseebad zeigte sich zur Premiere von seiner besten Seite - zumindest vom Wind her. Temperaturen und Niederschläge können für die kommenden Jahre vielleicht noch ein wenig optimiert werden. Matthias Regber vom Veranstalter Choppy Water GmbH zeigt sich allerdings zufrieden: „Sankt Peter-Ording ist eine einmalige Location. Wir sind dankbar, hier, mitten im Nationalpark Wattenmeer, einen Event organisieren zu dürfen. Alle Vorbereitungen und die Zusammenarbeit mit der Tourismus-Zentrale haben mus-tergültig geklappt. Auf das Wetter hat man keinen Einfluss, aber Sankt Peter hat bewiesen, dass es ausgezeichnete Windsurfbedingungen bietet. Von unserer Seite steht einer Rückkehr in den kommenden Jahren nichts im Wege."

Auch Constanze Höfinghoff freute sich als Leiterin der Tourismus-Zentrale Sankt Peter-Ording über die gelungene Premiere der höchsten nationalen Serie in Sankt Peter-Ording: „Das war ein Auftakt nach Maß! Der Multivan Windsurf Cup hat tolle Bilder für die Besucher vor Ort und die Medien geliefert. Wir haben viel positives Feedback von Besuchern bekommen, die sich gefreut haben, dass endlich die Windsurfer nach SPO zurückgekehrt sind. Wir freuen uns schon auf eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.“

Für die Windsurf-Elite geht es jetzt direkt weiter an die Ostsee. Am kommenden Wochenende gastiert der Multivan Windsurf Cup im Ostseebad Zinnowitz auf Usedom.

Ergebnis-Ticker Multivan Windsurf Cup Sankt Peter-Ording 2019:

Slalom:
1. Nico Prien (Schönberg)
2. Vincent Langer (Kiel)
3. Gunnar Asmussen (Flensburg)

Wave:
1. Leon Jamaer (Kiel)
2. Gunnar Asmussen (Flensburg)
3. Holger Beer (Flensburg)

Overall:
1. Gunnar Asmussen (Flensburg)
2. Dennis Müller (Norderney)
3. Nico Prien (Schönberg)

Beste Dame:
Lena Erdil (Hamburg)

Youth-U20:
1. Kai Paustian (Kiel)
2. Justus Schott (Kiel)
3. Lars Paustian (Kiel)

Junior-U17:
1. Mats von Holten (Reinbek)
2. Leo Richter (Kiel)
3. Nick Spangenberg (Staufenberg)

Bester Grandmaster: Bernd Timme (Bosau)


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