In der Region kaufen heißt Arbeitsplätze sichern

Ausbildung kann man nicht online kaufen

Foto: (c) Silke Kurtz Fotografie

Ole Singelmann aus Husum. Foto: (c) Ole Singelmann

Peter Koch aus Husum. Foto: (c) Peter Koch

Auf diesen Seiten geht es um unsere Betriebe vor Ort – und zwar auf dem Land und in den Städten, und darum, dass sie unsere Unterstützung benötigen. Denn sie, ihre Leistungen und ihre Warenvielfalt machen diese Region lebendig und sorgen dafür, dass unsere Kinder Ausbildungsplätze finden.  Unterstützen auch Sie diese Kampagne!

 

In der Region kaufen heißt Arbeitsplätze sichern

Eine Bohrmaschine, ein T-Shirt oder eine Armbanduhr im Gegensatz zur Wurst oder dem Lammfell sind das Produkte, die nicht in Nordfriesland gefertigt werden. Welchen Unterschied macht es dann, wenn ich sie in Niebüll, Husum oder Tönning kaufe statt im Internet?
„Wenn man hier kauft, bleibt das Geld in der Region und generiert Steuern und Arbeitsplätze. Und wer hier arbeitet, gibt sein Geld wieder in der Region aus“, sagt Ole Singelmann, der den Husumer Hagebaumarkt leitet und Beisitzer im Vorstand der Wirtschaftsvereinigung Commerzium Husum ist.
Um für regionale Auftragsvergaben und Käufe zu werben, haben Vertreter der regionalen Wirtschaft zusammen mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Nordfriesland (WFG NF), dem Kreis Nordfriesland und der Industrie- und Handelskammer (IHK) die Initiative „Von hier? Gefällt mir!“ ins Leben gerufen. Mit Videos und Beiträgen in den sozialen Medien macht die Kampagne darauf aufmerksam, dass Einzelhandelsgeschäfte, Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe das Erwerbsleben einer Gemeinde am Laufen halten.
Laut einer Statistik der IHK arbeiten in Nordfriesland von 55.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten rund 10.000 im Handel, 5.000 im Baugewerbe, 6.000 im Gastgewerbe und 6.000 in weiteren Dienstleistungsberufen.

„Das ist wie ein Kreislauf“

Mit ihrem Verdienst kaufen sie wieder bei anderen Einzelhändler*innen ein, zahlen Steuern, bezahlen Handwerker, die Autoreparatur oder andere Produkte und Dienstleistungen in der Region.
„Das ist wie ein Kreislauf – wenn man dagegen etwas im Netz bestellt, ist das eine Kapitalflucht in andere Regionen“, macht Ole Singelmann deutlich und betont: „Wenn man etwas kauft, sollte man auch an seine Kinder denken, die ein Angebot an Ausbildungsplätzen brauchen.“ Rund 6.000 Ausbildungsplätze sind im IHK-Bezirk Flensburg gemeldet.

 

Ole Singelmann aus Husum:

„Von hier? Gefällt mir!“ Denn lokales Einkaufen sichert Arbeits- und Ausbildungsplätze in meiner Region. So bleibt auch für junge Menschen eine wirtschaftliche Perspektive.“

 

 

Ausbildung kann man nicht online kaufen

Peter Koch, Inhaber von Uhren und Schmuck Detlef Jensen in der Husumer Innenstadt, hat die Erfahrung gemacht, dass viele seiner Kunden die regionalen Geschäfte auch während des Lock-downs gern unterstützt haben. „Wir haben ja zum Glück eine Werkstatt, sodass ich nach telefonischer Absprache Kunden empfangen und Reparaturen ausführen konnte. Vielleicht führt die Corona-Zeit ja dazu, dass wir alle etwas näher zusammenrücken.“

Koch unterstützt die Aktion „Von hier – gefällt mir“: „Das ist ein Appell an alle, etwas für die Städte zu tun.“ Er hofft, dass von solchen Aktionen auch ein Weckruf an die Politik ausgeht, etwas für eine Chancengleichheit zwischen Online-Handel und stationärem Einzelhandel zu tun: „ ...indem die Online-Händler die gleichen Steuern zahlen müssen wie wir als Betriebe vor Ort, die sich nicht in ein Niedrigsteuer-Land zurückziehen können. Aber das erreichen wir nur gemeinsam mit allen europäischen Ländern.“
Jetzt freut er sich erst einmal über die Unterstützung der Nordfriesinnen und Nordfriesen, die dafür sorgen möchten, dass die Husumer Innenstadt liebenswert bleibt.

Peter Koch aus Husum:

„Ich unterstütze die Aktion ‚Von hier? Gefällt mir!‘, weil ich auch in Zukunft möchte, dass die
Husumer Innenstadt liebenswert und leistungsstark bleibt.“

 

Wenn Sie als Unternehmen mitmachen möchten, melden Sie sich bei Alexandra Engelbrecht von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Nordfriesland unter Telefon 04841 6685-28 oder per Mail an a.engelbrecht@wfg-nf.de. Näheres auch unter www.vonhiernf.de .

 

 

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