„Kommunalrecht liegt mir im Blut“

SPD Tönning präsentiert mit Marvin Haß ihren Bürgermeisterschaftskandidaten

Tönnings SPD-Ortsvereinsvorsitzende Susanne Dethloff und der SPD-Fraktionsvorsitzende Maik Peters präsentierten mit Marvin Haß (M.) den Bürgermeisterschaftskandidaten ihrer Partei. Foto: Klein

Tönning (hk) – Nachdem die CDU im März Amtsinhaberin Dorothe Klömmer für die Bürgermeisterwahl am 8. November nominiert hatte, hat die SPD jetzt mit dem parteilosen Marvin Haß ihren Kandidaten vorgestellt. Die Wahl des studierten Verwaltungsfachmanns durch die Mitglieder erfolgte einmütig, erklärte die Ortsvereinsvorsitzende Susanne Dethloff. Ausschlaggebend sei gewesen, begründete der SPD-Fraktionsvorsitzende Maik Peters, dass der Bewerber in Tönning sesshaft ist, die Stadt und die Menschen seit frühester Jugend kennt sowie, ergänzte Jan Diekmann als stellvertretender Ortsvereinsvorsitzender, ein überzeugendes Entwicklungskonzept für die ehemalige Kreisstadt vorgelegt habe. Denn während man die Verwaltung weitgehend abgegeben habe, sei Tönning bei der Stadtentwicklung eigenständig geblieben.

„Kommunalrecht liegt mir im Blut“, begann Marvin Haß die Vorstellung seiner Ambitionen für Tönning mit dem Hinweis: „Meine gesamte Familie ist im öffentlichen Dienst.“ Daher sei seine Ausbildung zum Master of Public Administration mit dem Ziel höherer Dienst nur folgerichtig – stets jedoch verbunden mit einem klaren Votum für Tönning.

So wolle er als Bürgermeister der Gefahr entgegen wirken, dass die Stadt ihre Rolle als Unterzentrum mit Teilfunktionen eines Mittelzentrums verlieren könnte. „Denn wichtige Strukturen wie Krankenhaus und Schulstandort sind entwicklungsbedürftig.“ Darüber hinaus gelte es, den Verwaltungssitz Tönning mit seiner Hauptamtlichkeit zu wahren.

Aktive Stadtentwicklung bedeute zudem, so der sich selbst als entscheidungsfreudig charakterisierende 28-Jährige, gemeinsam mit dem politischen Ehrenamt, dem Rathausteam, Tönninger Verbänden und Vereinen sowie in Kooperation mit überregionalen Netzwerken „das vorhandene Zuwachspotential der Wirtschaft durch eine aktive Ansiedlungs- und Erweiterungspolitik zu stärken“, die Innenstadt als Aushängeschild mit einer attraktiven Infrastruktur und unverwechselbaren Veranstaltungen zu beleben und nicht zuletzt die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum. Fläche sei in ausreichendem Umfang vorhanden, und im Ausschöpfen von Fördermöglichkeiten habe er Erfahrung.

Die zahlreichen Touristen seien ein wichtiger Wirtschaftsfaktor, hier gelte es jedoch, den „Gleichklang“ mit den rund 5.000 Tönningern zu finden, denn in dem anerkannten Bade- und Luftkurort sollten sich alle wohlfühlen.

Soweit die Corona-Pandemie es zulässt, will Marvin Haß nun alle Verbände und Vereine aufsuchen und mit möglichst vielen Bürgern „an der Haustür“ ins Gespräch kommen. Darüber hinaus gibt es am 22. Oktober in der Stadthalle eine „offizielle Vorstellungsrunde“ mit allen Bürgermeisterschaftskandidaten.

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