Kulturnacht in Friedrichstadt 2022

Maritimes, Lichtkunst und viel Musik

Kunstgenuss zwischen Giebelhäusern – am 27. August gibt es in Friedrichstadt ab 18 Uhr wieder eine Kulturnacht, ehrenamtlich organisiert von einer Gruppe Kunstfreunden und Kulturschaffender. Foto: A. Gratz

Friedrichstadt (pa) – Viel Kunst und Musik in gemütlicher Atmosphäre bietet die Kulturnacht am Samstag, 27. August, in Friedrichstadt. Seit über 20 Jahren findet sie – mit Pandemie-Unterbrechung – immer am letzten Sonnabend im August statt und wird rein ehrenamtlich von einer Gruppe aus Kulturfreunden und Kulturschaffenden organisiert. Gemeinsam stellen sie ein Programm zusammen, das sich mit einem sommerabendlichen Spaziergang durch die historische Altstadt des Holländerstädtchens verbinden lässt.

In diesem Jahr eröffnet Friedrichstadts Bürgermeisterin Christiane Möller-von Lübcke die Kulturnacht um 18 Uhr in der Kultur- und Gedenkstätte ehemalige Synagoge. Dort spielt von 19 bis 22 Uhr stündlich der Hamburger Pianist Hauke Ströh Coolpop und Jazz. Außerdem liest der Bauer und Schriftsteller Matthias Stührwoldt auf plattdeutsch aus seinem neuen Buch „groot un stark“.
Erstmals beteiligt sich der Segelclub mit seinem Clubhaus am Großen Garten an der Kulturnacht. Es gibt dort Maritimes für Auge und Ohr zum Schmunzeln mit Tiefgang. Maritim inspiriert ist auch der Titel einer Ausstellung in einem Privathaus in der Kaneelstraße: „Von Seejungmännern und anderen Verabredungen“.

Eine weitere Premiere ist die Videoinstallation „Raumverwandschaften“ von Gabi Rottes, die auf eine Hauswand am Mittelburgwall projiziert wird. Im Stadtmuseum schräg gegenüber kann man sich bis 24 Uhr die Ausstellung zur Stadtgeschichte ansehen.

In der Remonstantenkirche mit ihrer markanten rosa gestrichenen Fassade gibt es stündlich Musik von Händel, Mozart und Brahms sowie Folkore aus aller Welt mit einem Stuttgarter Duo aus Harfe und Viola. In ihrem Privathaus in der Kirchenstraße stellt Lyn Flemming ihre eigensinnigen, grellen Bilder aus, die vom Hamburger Kiez mit der Reeperbahn und der Großen Freiheit inspiriert wurden. „Federn & Tentakel“ heißt eine Ausstellung von Aquarellen und Objekten von Sandra Hoppe in einem Privathaus in der Lohgerberstraße.

Im Atelier „Wunschbecher“ in der Buchhandlung Stümpel am Fürstenburgwall stellt Doreen Stümpel ihre Bilder zusammen mit Plastiken ihrer früheren Keramik-Lehrmeisterin Elena Zürn aus – das Thema heißt „Lebensformen“. Die katholische Kirche in derselben Straße lädt ein zum gemeinsamen Singen von weltlichen und religiösen Liedern. Im Skulpturen-Garten des Rosen-Huus am Markt gibt ein Gesangsduo schwungsvoll-zärtliche Lieder zum Besten. Das Handelshaus „Spirras“ am Markt zeigt Arbeiten der Friedrichstädter Künstlerin Inka Langer. An der Ecke Westermarktstraße/ Am Binnenhafen wird ein „Urwaldbistro“ eingerichtet.

In der Prinzenstraße, der Fußgängerzone von Friedrichstadt, beteiligen sich gleich sieben Häuser an der Kulturnacht. Die Ladengeschäfte „Roses and more“, „Widderhuus“ und „Wiendruuv“ bieten in einer gemeinsamen Aktion Livemusik, Kunst, Wein und mehr. Die Galerie Bolland-Gratz zeigt Malereien von Jan Franzen und Eisen­skulpturen des Künstlers Ulrich Schmied, der früher auch in Friedrichstadt tätig war. Die Malerin Isgaard Meeder stellt ihre Arbeiten in ihrer Galerie „Kunstkarrée“ aus, Matthias Grauwinkel zeigt in seinem Atelier Fotographie und Malerei, und im Ladengeschäft „Offizine“ gibt es unter dem Titel „Soul of the Sea“ verschiedene Arbeiten über die Sehnsucht nach dem Meer.

Das Eintritts-Armband zur Kulturnacht kostet im Vorverkauf 6 Euro, erhältlich ist es in der Touristeninformation Friedrichstadt oder in der Buchhandlung Stümpel. Am Abend der Kulturnacht kann man das Armband an allen Stellen für 8 Euro kaufen.

Mehr unter www.kulturnacht.sh.


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