Landwirte helfen - mit Blutspenden

Großartige Aktion in Viöl

Sehr zur Freude von Susanne von Rabenau (r.) folgten viele Menschen dem Spende-Aufruf von Sandra und Jann-Henning Dircks (M.), darunter auch die mit einem Landwirt verheiratete Krankenschwester Silke Asmussen aus Finkhaus und Marten Jessen aus Haselund-Brook (l.). Foto: Klein

Viöl/NF (hk) – „Probleme erkennen, Lösungen finden, anpacken und umsetzen“: Damit kennen sich Landwirte aus, wenngleich es bei der vorgestern von Sandra und Jann-Henning Dircks aus dem Norderfriedrichskoog gemeinsam mit Sönke Plöhn aus dem Hauke-Haien-Koog initiierten Aktion „Wir helfen auch in Krisenzeiten“ nicht um Lebensmittel ging, sondern um die für viele Menschen überlebensnotwendigen Blutspenden.                               

Als das Dreiergespann erfuhr, dass wegen der Corona-Pandemie Blutkonserven noch knapper als sonst in Grippezeiten zu werden drohen, ergriff es – ganz selbstverständlich – die Initiative.

„Eigentlich wollten wir uns als Landwirte ja nur an einem regulären Blutspende-Termin beteiligen“, blickte Jann-Henning Dircks kurz zurück. „Aber das DRK fand unsere Idee, ein Zeichen zu setzen, so gut, dass es kurzfristig einen separaten Termin möglich machte.“ Auf der Suche nach einem zentralen Ort in Nordfriesland stieß seine Ehefrau Sandra schließlich in Viöl auf offene Ohren.

Hygienemaßnahmen nochmal verschärft

Die kreisweite Mobilisierung der Berufskollegen, ihrer Familien, Freunde und Bekannten erfolgte dann dank etablierter Kommunikationsstrukturen schnell – und mit überwältigender Resonanz, wie die rund 40 Blutspenden nach der ersten von insgesamt drei Stunden bewiesen.

„Das ist eine ganz tolle Aktion, doch unser Dank gilt darüber hinaus allen Spendern, die gerade hier im Norden überaus zahlreich dabei helfen, dass es erst gar nicht zu einem Engpass an Blutkonserven kommt“, wies die für Schleswig-Holstein und Hamburg zuständige Pressesprecherin des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, Susanne von Rabenau, darauf hin, dass auch weiterhin – Woche für Woche – Spenden benötigt werden. „Denn manche Blutpräparate halten nur vier Tage!“
Sorgen wegen des Sars-CoV-2 müsse sich keiner machen. „Unsere Hygienemaßnahmen sind noch einmal verschärft worden“, so werde die Temperatur gemessen, auf den Mindestabstand geachtet und natürlich auf permanente Desinfektion.

Wer Blut spenden möchte, kann sich über www.blutspende.de oder die kostenlose Hotline 0800 1194911 über Termine und Orte informieren.

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