Neue Drehleiter für die Bredstedter Feuerwehr

Die Bredstedter Drehleiter ist eine von vier in Nordfriesland

Wehrführer Kai Lorenzen (l.) und Bürgermeister Christian Schmidt freuen sich über das neue Drehleiterfahrzeug mit Korb. Foto: Müller-Belzer

Bredstedt (mb) – 2001 wurde bei der Freiwilligen Feuerwehr das Drehleiter-Fahrzeug in Dienst gestellt, dass nach 37 Jahren Feuerwehrdienst insgesamt nun in Rente gehen darf. Bei der Übergabe des neuen Drehleiterfahrzeugs mit Korb (DLK) war nicht nur bei den Bredstedter Blaujacken das Interesse und die Freude groß. In einer Feierstunde, der sich ein Tag der offenen Tür anschloss, übergab Bürgermeister Christian Schmidt den Schlüssel für das neue Rettungsgerät, dessen Leiter eine Höhe von 32 Metern erreicht, an Wehrführer Kai Lorenzen. Auf einem Mercedes-Fahrgestell sitzt der Spezialaufbau der schwäbischen Firma Rosenbauer, der gemeinsam mit den Drehleiterspezialisten der Feuerwehr Bredstedt konzipiert und ausgestattet wurde.

So war es kein Wunder, dass den Ansprachen von Schmidt und Lorenzen nicht nur eine Menge technischer Daten, sondern auch reichlich Dank an viele Stellen in Gemeinde, Amt und Land zu entnehmen war. Die vielen Grußworte enthielten ebenfalls Dank und Glückwünsche an die Feuerwehrkameraden. 648.300 Euro hat das neue DLK gekostet, 450.000 Euro davon trugen Land und Kreis, das Amt steuerte 80.000 Euro bei.

Die Bredstedter Drehleiter ist eine von vier in Nordfriesland. In Niebüll, Husum und St. Peter-Ording stehen die anderen und es hat sich öfter gezeigt, dass durchaus auch alle vier bei ein und demselben Einsatz erforderlich sind. Alexander Knauf und Henning Martensen hatten den Feuerwehrbedarfsplan für das jetzt in Dienst gestellte Fahrzeug aufgestellt und erhielten für ihr 42-seitiges Werk plus einer 24-seitigen Anlage ein dickes Lob aus Kiel. Die 5. Gruppe unter Gruppenführer Heiko Borchers wird sich nicht nur um das neue DLK kümmern, sondern auch das teilweise in Ulm bei Rosenbauer erworbene Wissen an ihre Kameraden weitergeben. Insbesondere der stellvertretende Gruppenführer Wolfgang Denß ist Drehleiterspezialist, er hatte sich als Maschinist bereits Jahrzehnte um das bisherige Drehleiterfahrzeug 23/12 gekümmert. Dieses kann nun von einem Sammler oder einem Museum käuflich erworben werden.

Beim Tag der offenen Tür war natürlich das Interesse an dem neuen Fahrzeug groß, und viele Besucher ließen sich mit der Leiter in die Höhe fahren. Auch ein gewisser Respekt vor der großen Investition war den Betrachtern anzumerken. Wiltraud Schuchardt hatte es bei ihrem Grußwort für alle auf den Punkt gebracht: „Wenn nur ein Mensch damit gerettet wird, hat sich die Ausgabe schon gelohnt, denn das Leben ist unbezahlbar“, sagte die Pastorin.

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