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Klima-Demo auch in der Stormstadt


Klima-Demo auch in der Stormstadt Husum (ge) – Zahlreiche Menschen sind am Freitag, 20. September, in Husum auf die Straße gegangen, um für ein gesundes Klima zu demonstrieren. Sie folgten damit dem Aufruf von „Fridays for Future“ und „Parents for Future“, an genau dem Tag auf die Straße zu gehen, an dem in Berlin das „Klimakabinett“ tagt und in New York einer der bedeutendsten UN-Gipfel vorbereit wird, um von der Politik die notwendigen Schritte zur Verringerung des CO2-Ausstoßes und die Umsetzung des Pariser Klima-Abkommens einzufordern. Junge und alte Menschen nahmen an der Demonstration anlässlich des „Klimastreiks“ teil. Sprechchöre skandierten: „Wir sind hier! Wir sind hier laut, weil ihr uns die Zukunft klaut!“ und „Worin wir unsere Zukunft sehen: Alternative Energien!“ Mit Plakaten wurde die Ausrufung des Klima-Notstands durch den Landrat gefordert. Klaus Busacker (Lehrer im Ruhestand) präsentierte sich mit einem Schild als „UPI = Urgroßvater für Urenkels Klima“ und sagte: „Es ist phänomenal, was die kleine Greta ausgelöst hat. Sie hat das in die Öffentlichkeit getragen, was Naturwissenschaftler schon seit langer Zeit fordern.“ Mit dabei war sein ehemaliger Kollege Uwe Schwalm, der auch stellvertretender Landrat ist. „Ich bin von meiner Tochter mitgezogen worden. Ich finde es toll, dass es geklappt hat, dass Jung und Alt hier zusammenstehen“, sagt er. Der Demo-Zug startete auf der Neuen Freiheit und zog von dort über die Matthias-Claudius-Straße durch das Gewerbegebiet Ost über die Flensburger Chaussee, Osterende und Norderstraße bis zum Gebäude des LKN.SH am Bahnhof. Hier unterstrichen die Teilnehmer noch einmal mit lautstark vorgetragenen Sprechchören ihre Forderungen. Die Veranstalter sprachen am Ende von etwa 2.000 Teilnehmern. Kristian Heckel (Parents for future) äußerte sich glücklich darüber, dass so viele sich an der Organisation beteiligten und sich dabei eine neue Ortsgruppe von „Fridays for future“ gründete. Deren Sprecher Fabian Dworznik, Auszubildender in Husum, kündigte an, dass es in der kommenden Woche noch eine Mahnwache geben werde.
Text/Fotos: Eggers

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