Covid-19: Entwicklung im Klinikum Nordfriesland erfordert weitere Testungen

Klinikum Nordfriesland steht weiterhin für Notfälle und akute Erkrankungen an allen drei Klinikstandorten zur Verfügung

Foto: Archiv Klinikum Nordfriesland

Husum/NF (pa) - Das Klinikum Nordfriesland steht derzeit weiterhin für Notfälle und akute Erkrankungen an allen drei Klinikstandorten zur Verfügung. Das regionale Gesundheitszentrum in Tönning und die Inselklinik Föhr-Amrum sind von dem Covid-19 Geschehen derzeit nicht betroffen.

Eine Häufung der Infektionen ist auf der Geriatrie in Niebüll aufgetreten. Aufgrund der grundsätzlichen Einstellung geplanter Behandlungen erfolgen in der Geriatrie Niebüll und Husum derzeit keine Neuaufnahmen von Patienten. Aktuell sind – neben weiteren punktuell aufgetretenen Infektionen – kleinere Infekt-Häufungen in der Inneren Medizin und in der Gefäßchirurgie in der Klinik Husum entstanden.

Das Klinikum Nordfriesland hat bereits bei Ausbruch der Pandemie in 2020 strenge und umfassende Hygienekonzepte eingefügt und umgesetzt, die den Vorgaben des Robert-Koch-Institutes folgen. Diese Konzepte wurden um folgende Maßnahmen ergänzt:

- Es ist dem Klinikum kurzfristig gelungen die Testkapazitäten zu erhöhen, um so zusätzliche Testungen von Mitarbeitern und Patienten durchzuführen.

- Neben den Kliniken haben die MVZ-Facharztpraxen in den Kliniken Husum und Niebüll Termine abgesagt, um in diesen Bereichen Einträge von Erregern zu verhindern. Das Klinikum nimmt mit den betroffenen Patienten Kontakt auf.

Ebenso steht das Klinikum im sehr engen Kontakt zum Gesundheitsamt des Kreises Nordfriesland, das unter anderem bei den positiv getesteten Patienten die Kontaktnachverfolgung übernimmt. „Darüber hinaus steht das Klinikum im ständigen Kontakt mit den Covid-Cluster-Kliniken in Flensburg und Heide, um die Versorgung der Covid-19 zu koordinieren. Aktuell werden Patienten wieder vermehrt in die Kliniken in Heide und Flensburg verlegt“, ist Stephan W. Unger, Geschäftsführer des Klinikums erleichtert. „Dennoch werden wir am Donnerstag in Husum eine vergrößerte Isolierstation mit bis zu 30
Betten in Betrieb nehmen, so dass wir die Versorgung der Patienten noch einmal optimieren können.“

Im Rahmen der erweiterten Teststrategie im Klinikum sind weitere bislang symptomfreie Mitarbeiter und Patienten als Covid-positiv ermittelt worden. Mittwochmittag lagen in der Klinik Husum auf der Isolierstation 21 Patienten. Davon waren 16 positiv getestet, die verbleibenden fünf waren in „Kontaktquarantäne“. Auf der Intensivstation lag weiterhin ein Covid-Patient.

Abschließend die Zahl der in Quarantäne befindlichen Mitarbeiter: In der Klinik Niebüll sind 15 und in der Klinik Husum sind 27 Mitarbeiter in Quarantäne. Davon sind 31 positiv getestet (Niebüll: 13, Husum 18).

Den Verantwortlichen im Klinikum ist dabei bewusst, dass die PCR-Tests immer nur eine „Momentaufnahme“ darstellen und die Testungen nur dann positiv sein werden, wenn eine „ausreichende Virenlast“ vorhanden ist. Die Inkubationszeit der Erkrankung kann bis zu 14 Tagen betragen.

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