Fridays For Future Niebüll: „Kein Grad weiter“

Ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit

Foto: Kusserow

Niebüll (ak) – Mit dieser Forderung rief, die Gruppe Fridays For Future Niebüll, am 25. September, zum 5. globalen Klimastreik auf. Man müsse gemeinsam ein starkes Zeichen für Klimagerechtigkeit zu setzen, so Bo Carstensen, vom Kinder und- Jugendbeirat Niebüll. Er und sein Team hatten eine Corona gerechte Veranstaltung geplant und durchgeführt.“ Schön, dass ihr alle hier seid, aber leider ist es nötig, damit ein schnelles Umdenken sattfindet “führte er weiter aus. Um die 250 Teilnehmer nahmen an der Kundgebung teil. Die Demonstration fand ein Jahr nach dem globalen Aktionstag am 20. September 2019 statt, an dem sich allein in Deutschland 1,4 Millionen Menschen beteiligten – über 600 davon in Niebüll. “Die Bundesregierung weigert sich immer noch, das lebensrettende 1,5° -Ziel ernst zu nehmen. Sie hat in der Coronakrise gezeigt, dass sie entschlossen handeln kann, wenn sie möchte.

Es ist wichtig, dass wir jetzt alle Krisen ernst nehmen. In der Klimakrise läuft uns die Zeit davon. Deshalb fordern wir klar: Kein Grad weiter!“ mahnt der Schüler Jakob Hansen. In ganz Deutschland gingen an über 460 Orten in Deutschland Menschen für starke EU-Klimaziele, einen sofortigen Kohleausstieg und für ein Umdenken in unserem Konsumverhalten auf die Straße. Der Vorsitzendende des Umweltausschusses der Stadt, Peter Schumann, wies auf die angestrebten Klimaschutzziele hin. Die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchtmittel, Vermeidung von Plastikmüll bei Großveranstaltungen und die Einhaltung der 17 Ziele für eine nachhaltige und gerechte Zukunft, sind bereits im Fokus der Stadtvertreter. Mit der Feststellung „Ich habe verstanden“ schloss er seinen Appell an die Teilnehmer. Eindrucksvoll präsentierte sich ein zukunftsweisender Elektrobus, vom Green TEC Campus aus Enge Sande, auf dem Marktplatz. Die Niebüller Aktivisten haben klare Vorstellungen und wissen ziemlich genau, wo der Weg hinführen muss. „Wir sind jung und wir haben die Macht Dinge zu ändern, war die einhellige Meinung.      Fotos: Kusserow

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