Raiffeisenbank Handewitt, VR Bank Westküste und VR Bank Neumünster wollen Kräfte bündeln

Schon bald „VR Bank zwischen den Meeren“ im Herzen Schleswig-Holsteins

Der Vorstand der VR Bank Westküste: Udo Kempter, Bent Nicolaisen und Eckhard Rave. Foto: (c) VR Bank Westküste

Der Vorstand der Raiffeisenbank Handewitt: Ute Messenkopf und Martin Rudolph. Foto: (c) Raiffeisenbank Handewitt

Der Vorstand der VR Bank Neumünster: Dr. Rainer Bouss und Dirk Dejewski. Foto: (c) VR Bank Neumünster

Schleswig-Holstein (pa/ml) - Die Genossenschaftsbanken Raiffeisenbank Handewitt, VR Bank
Westküste und VR Bank Neumünster, die trotz der herausfordernden Rahmenbedingungen allesamt wirtschaftlich gut dastehen, denken darüber nach, ihre Kräfte im Sinne ihrer Mitglieder und Kunden zu bündeln. Dabei sei es nicht so, dass die "kleinere Bank gefressen" werde, vielmehr gelte das Niederlassungsprinzip.

Am Anfang sei nur ein Zusammenschluss der Raiffeisenbank Handewitt und der VR Bank Westküste geplant gewesen. Von deren Vorhaben überzeugt, habe sich dann auch die VR Bank Neumünster als weiterer Fusionspartner ins Spiel gebracht. Ein gemeinsames Motto sei ja schon lange vorhanden: Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele.

Allen verantwortlichen Akteuren sei schnell klar geworden, dass die vielen Herausforderungen in einer größeren Einheit viel besser bewerkstelligt werden können. So fiele es den Häusern in einer größeren Einheit viel leichter, die sich bietenden digitalen Chancen zu nutzen und der überbordenden Regulatorik Herr zu werden.

Es wäre auch einfacher, sich komplexeren und größeren Kreditwünschen zu stellen, was insbesondere den Unternehmern in der Region zu Gute käme. Schließlich wäre man als große Genossenschaftsbank in der Mitte Schleswig-Holsteins ein noch attraktiverer regionaler Arbeitgeber. Ein Stellenabbau sei nicht angedacht. „Wir werden alle Mitarbeiter mitnehmen und brauchen weitere Spezialisten.“

„Das, was die drei Banken auszeichnet, nämlich die Nähe zu ihren Mitgliedern und Kunden, die durch feste Ansprechpartner und schnelle Entscheidungen erlebbar ist, verändere sich nicht. Und die Identität der einzelnen Häuser bliebe erhalten, da die VR Bank Westküste, die Raiffeisenbank Handewitt und die VR Bank Neumünster als Niederlassungen der neuen Bank bestehen blieben“, so Vorstandsvorsitzender Eckhard Rave aus Husum. "Das neue Institut wird unter dem Namen „VR Bank zwischen den Meeren“ vieles für unsere Mitglieder und Kunden möglich machen, was jedes Institut für sich nicht so einfach schafft“, so Rave weiter.

„Für uns war das entscheidende Argument dieser Dreier-Konstellation, dass die Kulturen der Häuser zusammenpassen und die Identitäten erhalten blieben“, so Martin Rudolph aus Handewitt. Man habe ein gleiches Verständnis des Bankings. Und: "Wir favorisieren das Niederlassungs-Prinzip, die Marke als solche bleibt." Und tatsächlich sollen den einzelnen Genossenschaftsbanken ihre eigenen Namen und Schriftzüge erhalten bleiben. Martin Rudolph: "Handewitt wird lediglich eine Niederlassung der neuen Bank."

Das Geschäftsgebiet des neuen Instituts würde sich von St. Peter-Ording im Westen bis nach Bad Segeberg im Osten und von der dänischen Grenze bis nach Kaltenkirchen im Süden erstrecken. Zum Geschäftsgebiet würden 33 Geschäftsstellen gehören - mit insgesamt fünf Regionalmärkten in Husum, Heide, Handewitt, Neumünster und Bad Segeberg. 

„Nachdem nun alle Mitarbeiter und Eigentümervertreter informiert sind, werden wir das neue Institut im Detail planen“, so Dirk Dejewski aus Neumünster. Ab Montag wolle man mit der Arbeit beginnen. Er sei zuversichtlich: "Die Häuser arbeiten schon lange zusammen, haben Überschneidungen." Und: "Gerade im Blick auf die Kreditwünsche wollen wir unsere Mitglieder und Kunden begleiten. Die Vergrößerung bietet eine tolle Chance."

Die Vorstände sind überzeugt, ihre Mitglieder von der Idee einer starken Genossenschaftsbank mit genügend Schwungmasse in der Mitte von Schleswig-Holstein – zwischen den Meeren - zu begeistern. „Denn die gemeinsame Vision einer kundenorientierten, effizient und regional agierenden „VR Bank zwischen den Meeren“ und das fast identische kulturelle Selbstverständnis helfen sehr, an einem Strang zu ziehen“, so Dejewski weiter.

Bei den im Juni 2021 anstehenden Versammlungen werden die Mitglieder und Vertreter mit ihren Voten über das neue Haus abstimmen. Das Haus würde über 600 Mitarbeiter beschäftigen, rund 60.000 Mitglieder und mehr als 125.000 Kunden betreuen. Der Zusammenschluss ist rückwirkend zum 1.1.2021 geplant. Alle Beteiligten sind überzeugt, dass der neue Zusammenschluss eine Bank mit "schlanken Wegen und schnellen Entscheidungen" wird. Martin Rudolph aus Handewitt: "Jede Bank für sich wird deutlich stärker!"

Mit einer Bilanzsumme von rund 3,5 Mrd. Euro würde die „VR Bank zwischen den Meeren“ zu den führenden Genossenschaftsbanken Schleswig-Holsteins gehören. Und man sei offen für weitere Interessenten. Die Reise sei noch nicht zu Ende; einen wichtigen Schritt wolle man jetzt gehen.

 

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